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Gedanken für den Tag

Freitag, 24. Mai

" O Mein Gott, gepriesen seist du, dass du die Güte hattest, deine niedrigen Diener zu Söhnen des unbefleckten Herzens deiner heiligen Mutter zu erwählen."

                                - Hl. Anthony Maria Claret -

Heilige des Tages

Freitag, 24. Mai 

Hl. Vinzenz von Lérins

Mönch 

† vor 450 (möglicherweise 435) auf der heute St-Honorat genannten Insel in Frankreich

Vinzenz wurde um 425 Mönch im Kloster Lerinum auf der heute St-Honorat genannten Insel. Bekannt wurde er mit den um 435 unter dem Pseudonym Peregrinus verfassten Merkbüchern, Commonitoria; das zweibändige Werk - von dem nur ein Band erhalten ist - enthält den Kanon des Vinzenz: eine Glaubensformel zur Bestimmung der Rechtgläubigkeit, die festhält, was wahr und eigentlich katholisch, was überall, immer und von allen geglaubt wurde. Darin verteidigte er die Universalität des katholischen Glaubens gegen alle Neuerungen der Irrlehrer wie Donatismus, Arianismus oder Nestorianismus; inspiriert ist sein Werk von Tertullian.

Als beunruhigende Neuerung bekämpfte Vinzenz auch die Lehre des Augustinus von der Prädestination und der Gnade, was ihn in Auseinandersetzungen mit Prosper von Aquitanien verwickelte. Vinzenz selbst vertrat eine Haltung des Semipelagianismus, der die Notwendigkeit der Gnade zwar akzeptierte, jedoch postulierte, dass dem menschlichen Willen bei der Erlangung der Erlösung ebenfalls eine Rolle zukomme.

Bis heute gelten Vinzenz' Maßstäbe für das katholische Verständnis von Tradition und Orthodoxie. Das 1. Vatikanische Konzil zitierte in seiner Konstitution Dei FiliusSohn Gottes daraus: Erkenntnis, Wissen und Verständnis sollen wachsen, ja kräftig voranschreiten, sowohl der Einzelnen als auch der ganzen Kirche, aber nur auf die ihr eigene Weise, d.h. in derselben Lehre, demselben Sinn, derselben Auffassung.

Ewige Profess von zwei Claretiner-Studenten 

 

 

Samstag der 2. Februar 2019 war ein bedeutender Tag für die katholische Kirche. Es ist der 40. Tag nach Weihnachten, an dem die Kirche das Fest Darstellung des Herrn feiert. Dieser Tag ist der Tag des geweihten Lebens, auch bekannt als „Mariä Lichtmess“, der Tag, an dem Maria allen Völkern das Licht der Welt zeigte.

Anlässlich dieses Festes der Darstellung des Herrn haben die Claretiner der Deutschen Provinz ein besonderes Zeichen für das Leuchten der Frohen Botschaft in der Welt gesetzt: Zwei Claretiner Studenten, Frater Xavier Melvettam und Frater Jacob Edathinatt haben die ewige Profess in der Wallfahrtskirche auf dem Dreifaltigkeitsberg in Spaichingen abgelegt.

Frater Xavier Melvettam (li.) und Frater Jacob Edathinatt (re.) aus der St. Thomas Provinz in Indien studieren derzeit in Spanien. Da sie ihre ewigen Gelübde in der Deutschen Provinz abgelegt haben, wurden sie damit in der Deutschen Provinz inkardiniert, also sie sind vollständige Mitglieder der Provinz geworden. Nach dem Abschluss ihres Theologiestudiums in Granada (Spanien) und nach ihrer Priesterweihe werden sie zum Einsatz in den Niederlassungen der Claretiner der Deutschen Provinz kommen. 

 

v. li n. re: Frater Xavier Melvettam, Pater Provinzial Callistus Joseph und Frater Jacob Edathinatt

Die letzten feierlichen Gelübde des Fraters Xavier Melvettam und Fraters Jacob Edathinatt sind ein schöner Anlass zur Feier für die gesamte deutsche Provinz der Claretiner, die sich über den Zuwachs in ihrer Gemeinschaft freut. Den Beiden wünschen wir Gottes reichen Segen.