Herzlichen Glückwünsch

 

P. Franz Bernhard hat am 1. August 2021 seinen 60.Weihetag in Würzburg gefeiert. Alles Gute und Gottes Segen zu seinem Weihetag.

 

Danken wir Gott für diese 60 priestlichen Jahre unseres Mitbruders. Wir freuen uns als Claretiner in der Deutschen Provinz und beten für dich, dass Gott mit seiner Gnade dich begleite und segne. 

Herzlichen Glückwünsch

 

Am 30. Juli 2021 war der 65.Weihetag von P. Franz Maurer. Gute und Gottes Segen zu deinem Weihetag lieber P. Franz.

Wir wünschen dir den tiefen Frieden der Seele, der weißt, dass Gott für alles sorgt. 

 

 Wir freuen uns als Claretiner in der Deutschen Provinz und beten für dich, dass Gott mit seiner Gnade dich begleite und segne. 

Herzlichen Glückwünsch

 

Am 26. Juli 2021 im Claretsaal (emalige Hauskapelle), Weißenhorn haben zwei Claretiner - Mitbrüder (Fraters Ugin Premkumar CMF und Wili Brodus CMF) und  ihre Ewige Profess abgelegt.

 Wir freuen uns als Claretiner in der Deutschen Provinz und beten für alle, dass Gott mit seiner Gnade sie begleite und segne. 

Provinzversammlung

 

Am 25.Juli haben wir mit dem Abendessen und einem gemütlichen Abend die verschobene Provinztagung begonnen, die wegen der Corona-Pandemie nicht wie üblich in der Pfingstwoche stattfinden konnte. Wir sind mit den Weißenhornern zusammen 36 Mitbrüder, so viele, wie schon lange nicht mehr. Da auch die jungen Mitbrüder da sind, sind wir ein recht bunter Haufen. Interessant ist auch, dass manche von ihnen schon hervorragend Deutsch sprechen. Die Sitzungen müssen diesmal im Claretsaal (ehemalige Kapelle) stattfinden, damit wir ausreichend Abstand halten können.

 

Die Mitglieder der deutschen provinz versammelten sich am 28. Juli im Claretsaal zur Abschlussfeier der Provinzversammlung.  In seiner Schlussbotschaft forderte P. Provinzial die Mitglieder der Deutschen Provinz auf, eine Atmosphäre zu schaffen, in der die claretinische Spiritualität in allen Gemeinschaften gelebt wird und offen zu sein für Bedürftige und junge Menschen, indem sie die Beschlüsse der Provinzversammlung befolgen und das Provinzkapitel 2021 für beendet erklären.

 

 

Herzlichen Glückwünsch

 

Am Gedenktag Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel und auch unseren Gemeindegründungstag, 16. Juli. 2021 wurden unsere Mitbrüdern Deakonen Evans Iragi Njiraini CMF, Jacob Edathinattu CMF, Martins Omale CMF und Xavier Melvettom CMF von Bischof Franz Jung zum Diakon in der Adelberokirche im Bistum Würzburg geweiht.

 

Aus diesem Anlass gratuliert die ganze Gemeinde, Deutsche Provinz den Diakonen zu ihrer Ordination und wünscht ihnen Gottes Segen und Unterstützung auf ihrem Weg zur Priesterweihe, getreu dem Motto der vier Ordinierten: "Brannte nicht unser Herz in uns?".

Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.

Mt: 11.28

Maria - sie erwog alles in ihrem Herzen

P. Otto Weber CMF

 

So ist es formuliert in der neuen Einheitsübersetzung. Was könnte „im Herzen erwägen“ für uns bedeuten? Ich betrachte es als besondere Art des Betens. In einem Buch des Benediktiners David Steindl-Rast fand ich Gedanken, die mir diesen Satz im Lukas-Evangelium in neuem

Licht erscheinen ließen. Steindl-Rast unterscheidet zwischen Gebete und Gebet.

 

Das Wort Jesu an seine Jünger, „allezeit zu beten und darin nicht nachzulassen“ (Lukas 18,1) und die

Aufforderung des Apostels Paulus: „Betet ohne Unterlass“ (2 Tessalonicher 5,17), kann ja nicht

heißen, ununterbrochen Gebete zu verrichten.

Es geht um das Gebet als Grundhaltung: „Gebet ist eine Grundhaltung, die allem Beten

zugrunde liegt. Es ist die Dankbarkeit, das Herz allen Betens“ (Steindl-Rast).

 

Das Magnificat lässt erahnen, dass Maria aus dieser Grundhaltung gelebt hat und daraus alles

im Herzen erwogen hat. Ein Einstieg in diese Lebenseinstellung ist das Staunen. Maria staunt

über das wundervolle Wirken Gottes: „Großes hat der Herr an mir getan.“

 

Wir können daraus lernen. Wer staunen kann über die Wunder in der Schöpfung Gottes, über

seine Menschwerdung, über das ganze Leben und den Lebenseinsatz Jesu für uns, staunen

kann über Menschen, die seine Liebe ins Leben ihrer Mitmenschen hingebungsvoll übersetzen,

ja auch staunen kann über die Errungenschaften der Technik, der Medizin und der Wissenschaften, wird nichts im Leben als selbstverständlich einfach so hinnehmen, sondern täglich neu Gründe finden, dankbar zu sein.

 

Joseph Eichendorff hat gedichtet: Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort. Und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort. Dankbarkeit ist solch ein „Zauberwort“. Es ist das Erwägen allen Geschehens im Herzen: Leben als Gebet.

 

Eine Anregung dazu: Bei einem Krankenhausaufenthalt konnte ich diese Sichtweise in schlaflosen Stunden in den Nächten neu vertiefen. Ich wanderte gleichsam durch das Gotteslob und habe dabei im Stillen gesungen. Besonders die Lob- und Danklieder, die Lieder des Vertrauens, Lieder, die Jesus und Maria zugedacht sind, kamen da in mir zum Klingen. In allem der Grundton der Dankbarkeit, der dann auch tagsüber dominierend blieb – ohne zu „beten ohne Unterlass“.

 

Auch Situationen im Alltag können so zum Gebet werden: unter der erfrischenden Dusche, beim Musizieren und Hören von Musik, bei einem Spaziergang, bei einer Autofahrt, in einem

Wartezimmer, selbst bei der Hausarbeit: „Gott ist auch zwischen den Kochtöpfen“ (Theresia von

Avila).

 

Wenn in diesem Sinn Leben zum Gebet wird, dann werden auch ausgesprochene Gebete intensiver, im Gottesdienst, im gemeinsamen und persönlichen Beten. Lassen wir uns von Maria, die alles in ihrem Herzen erwog, anleiten, unser Leben glaubend,

hoffend, liebend und dankbar in unserem Herzen zu erwägen.