Das Seminar über die Claretiner Jugend- und Berufungspastoral

 

 

Das Seminar über die Jugend- und Berufungspastoral fand in Spaichingen zwischen 02 Januar und 04 Januar unter der Begleitung von Br. Carlos Vergas statt. Das Ziel des Programmes ist deshalb, verschiedene Angelegenheit über Jugendpastoral zu erfahren und praktische Vorschläge zu machen, die für die Jugendpastoral in Deutschland wichtig sind.

In der ersten Einheit am 02.01 gab Pater Provinzial sein Grußwort und hieß unseren Mitbruder Br. Carlos Vergas herzlich willkommen. Er begrüßte aber auch die Gemeinschaft auf dem Berg und die ganzen Teilnehmer im Pilgersaal auf dem Dreifaltigkeitsberg. Wichtig dabei war die Aussage, dass es Hoffnung für die Provinz durch die Jüngeren Mitbrüder gibt. Danach wurden wir von Br. Carlos in das Programm eingeführt. Er Erklärte, dass die Workshop für Jugendpastoral aus elf Modulen besteht und dauert normalerweise drei Monate lang, um alle Module zu erarbeiten. Er zeigte die grundsätzlichen Konzepte der Jungendpastoral und unsere Realität als Missionar, und bat darum nicht in unserer Komfortzone zu bleiben, sondern am Rand der Gesellschaft zu gehen und dort die Menschen zu begegnen.

Der erste Auftakt war mit fünf Figuren (Kreuz, das geborene Kind Jesus, Bibel, Kerze). Die biblische stelle dazu war Johannes 14, 2-6. Der Kern der Sache war nachzudenken, was die biblische Stelle für uns als Missionar bedeutet. Dazu war auch die biblische Stelle Johannes 14, 6 zu betrachten.  „Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Jeder sollte darüber nachdenken und der Gruppe mitteilen, wie Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben für ihn ist.

Die Zweite Einheit am Nachmittag fing mit einer Aufgabe an, und zwar: wir sollten ein paar Umgangssprache für die Jugendliche aufschreiben, die für die gegenwärtigen Jugendlichen wichtig sind. Der Grund dieser Aufgabe ist die Tatsache zu verstehen, dass ohne die Mentalität der Jugendliche zu kennen, kann man nicht mit ihnen arbeiten, sie nicht ansprechen und sie erreichen. Danach wurde ein Video gezeigt, wo die Jugendlichen in Deutschland zum Ausdruck brachten, was für sie im Leben wichtig sind. Mit diesem Video konnten wir die Denkweise der deutschen Jugendlichen besser verstehen. In diesem Rahmen haben wir den zweiten Modul unter dem Titel „Youth and its Realities“ (Jugendliche und ihre Realitäten) in Verschiedenen Gruppen bearbeitet.

 

 

 

03.01.2022.

Der zweite Tag des Seminars fing mit einem Rückblick des vergangenen Tages in einer Gruppenaustusch an. Danach hat Br. Carlos in einem Vortrag die wichtigen Elemente der Claretiner Jugend- und Berufungspastoralpastoral dargestellt. Dazu bearbeiteten wir den dritten Modul unter dem Titel „The pastoral care of young people and the pastoral of Vocations as specific Missionary Targets of the CF“. Ziel dieser Module ist zu verstehen, was es bedeutet, Hinauszugehen und den Jugendlichen zu Begegnen.  Danach kamen Anregungen, Fragen und Diskussionen dazu.

Die zweite Einheit ging um die zehn Merkmale der Claretiner-Jugendpastoral. Diese Merkmale haben wir gelesen, sowohl in den Gruppen und als auch miteinander im Forum diskutiert. Dieser Teil war ein Aufruf zur Aufmerksamkeit für die Claretiner Jugend- und Berufungspastoral.

In der dritten Einheit hat Br. Carlos die Projekte für die Jugendpastoral der Kongregation und manche initiative der Jugendpastoral vorgestellt. Die Präfekturen der Jugendpastoral arbeitet an sechs verschiedenen Projekten, die helfen werden, die Jugendliche besser zu erreichen. Abschließend kamen wir mit drei Jugendliche (Julia, Myriam und Kathrin) aus dem oberen Heuberg ins Gespräch. Sie stellten sich vor und erklärten, was sie als Oberministrantinnen für die Seelsorgeeinheit Oberer Heuberg und Dekanat Tuttlingen/Spaichingen machen. Sie haben manche Vorschläge gemacht, wie die Geistlichen die Jugendlichen erreichen können. Nach dem Gespräch nahmen sie an die Hl. Messe teil und aßen mit uns, wo wir den Abend mit Singen und Tanzen gestaltet haben.

 

04.01.22

Am letzten Tag des Seminars begannen wir mit der Frage, wie wir unsere Berufung entdeckt haben, bevor wir in die Ordensgemeinschaft eingetreten sind. Jeder hat über die Entdeckung ihrer Berufung der Gruppe mitgeteilt. Wichtig für die Jugendpastoral ist die Tatsache, dass unsere Berufung eine Antwort Gottes zu seinem Volk ist. Dazu bearbeiteten wir den vierten Modul unter dem Titel „Dimension and Essential keys for the youth and Vocation`s Ministry of the Claretians“. Das Ziel dieses Moduls ist, dass wir unsere Identität als Claretiner und unsere Spiritualität in die Jugendarbeit einfließen lassen.

Danach überlegte sich die Gruppe, was für  welche Stärke, Schwachheit, Bedrohung oder Möglichkeit es zur Jugendarbeit in Deutschland gibt. Nach der Anregung, Fragen und Antworten gab Pater Stephen Micheal unser Dank an Br Carlos Verga für seine Mühe, nach Deutschland zu kommen und die Tagung mit den Jung-Claretinern die gestalten.

Er bedankt sich auch bei Pater Alfons und der Gemeinschaft auf dem Berg für die Organisation und dem Küchenteam für die Verköstigung.

Mit dem Gebet kam die Tagung zu Ende.

Herzlichen Glückwünsch

 

P. Franz Bernhard hat am 1. August 2021 seinen 60.Weihetag in Würzburg gefeiert. Alles Gute und Gottes Segen zu seinem Weihetag.

 

Danken wir Gott für diese 60 priestlichen Jahre unseres Mitbruders. Wir freuen uns als Claretiner in der Deutschen Provinz und beten für dich, dass Gott mit seiner Gnade dich begleite und segne. 

Herzlichen Glückwünsch

 

Am 30. Juli 2021 war der 65.Weihetag von P. Franz Maurer. Gute und Gottes Segen zu deinem Weihetag lieber P. Franz.

Wir wünschen dir den tiefen Frieden der Seele, der weißt, dass Gott für alles sorgt. 

 

 Wir freuen uns als Claretiner in der Deutschen Provinz und beten für dich, dass Gott mit seiner Gnade dich begleite und segne. 

Herzlichen Glückwünsch

 

Am 26. Juli 2021 im Claretsaal (emalige Hauskapelle), Weißenhorn haben zwei Claretiner - Mitbrüder (Fraters Ugin Premkumar CMF und Wili Brodus CMF) und  ihre Ewige Profess abgelegt.

 Wir freuen uns als Claretiner in der Deutschen Provinz und beten für alle, dass Gott mit seiner Gnade sie begleite und segne. 

Provinzversammlung

 

Am 25.Juli haben wir mit dem Abendessen und einem gemütlichen Abend die verschobene Provinztagung begonnen, die wegen der Corona-Pandemie nicht wie üblich in der Pfingstwoche stattfinden konnte. Wir sind mit den Weißenhornern zusammen 36 Mitbrüder, so viele, wie schon lange nicht mehr. Da auch die jungen Mitbrüder da sind, sind wir ein recht bunter Haufen. Interessant ist auch, dass manche von ihnen schon hervorragend Deutsch sprechen. Die Sitzungen müssen diesmal im Claretsaal (ehemalige Kapelle) stattfinden, damit wir ausreichend Abstand halten können.

 

Die Mitglieder der deutschen provinz versammelten sich am 28. Juli im Claretsaal zur Abschlussfeier der Provinzversammlung.  In seiner Schlussbotschaft forderte P. Provinzial die Mitglieder der Deutschen Provinz auf, eine Atmosphäre zu schaffen, in der die claretinische Spiritualität in allen Gemeinschaften gelebt wird und offen zu sein für Bedürftige und junge Menschen, indem sie die Beschlüsse der Provinzversammlung befolgen und das Provinzkapitel 2021 für beendet erklären.

 

 

Herzlichen Glückwünsch

 

Am Gedenktag Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel und auch unseren Gemeindegründungstag, 16. Juli. 2021 wurden unsere Mitbrüdern Deakonen Evans Iragi Njiraini CMF, Jacob Edathinattu CMF, Martins Omale CMF und Xavier Melvettom CMF von Bischof Franz Jung zum Diakon in der Adelberokirche im Bistum Würzburg geweiht.

 

Aus diesem Anlass gratuliert die ganze Gemeinde, Deutsche Provinz den Diakonen zu ihrer Ordination und wünscht ihnen Gottes Segen und Unterstützung auf ihrem Weg zur Priesterweihe, getreu dem Motto der vier Ordinierten: "Brannte nicht unser Herz in uns?".

Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.

Mt: 11.28

Maria - sie erwog alles in ihrem Herzen

P. Otto Weber CMF

 

So ist es formuliert in der neuen Einheitsübersetzung. Was könnte „im Herzen erwägen“ für uns bedeuten? Ich betrachte es als besondere Art des Betens. In einem Buch des Benediktiners David Steindl-Rast fand ich Gedanken, die mir diesen Satz im Lukas-Evangelium in neuem

Licht erscheinen ließen. Steindl-Rast unterscheidet zwischen Gebete und Gebet.

 

Das Wort Jesu an seine Jünger, „allezeit zu beten und darin nicht nachzulassen“ (Lukas 18,1) und die

Aufforderung des Apostels Paulus: „Betet ohne Unterlass“ (2 Tessalonicher 5,17), kann ja nicht

heißen, ununterbrochen Gebete zu verrichten.

Es geht um das Gebet als Grundhaltung: „Gebet ist eine Grundhaltung, die allem Beten

zugrunde liegt. Es ist die Dankbarkeit, das Herz allen Betens“ (Steindl-Rast).

 

Das Magnificat lässt erahnen, dass Maria aus dieser Grundhaltung gelebt hat und daraus alles

im Herzen erwogen hat. Ein Einstieg in diese Lebenseinstellung ist das Staunen. Maria staunt

über das wundervolle Wirken Gottes: „Großes hat der Herr an mir getan.“

 

Wir können daraus lernen. Wer staunen kann über die Wunder in der Schöpfung Gottes, über

seine Menschwerdung, über das ganze Leben und den Lebenseinsatz Jesu für uns, staunen

kann über Menschen, die seine Liebe ins Leben ihrer Mitmenschen hingebungsvoll übersetzen,

ja auch staunen kann über die Errungenschaften der Technik, der Medizin und der Wissenschaften, wird nichts im Leben als selbstverständlich einfach so hinnehmen, sondern täglich neu Gründe finden, dankbar zu sein.

 

Joseph Eichendorff hat gedichtet: Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort. Und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort. Dankbarkeit ist solch ein „Zauberwort“. Es ist das Erwägen allen Geschehens im Herzen: Leben als Gebet.

 

Eine Anregung dazu: Bei einem Krankenhausaufenthalt konnte ich diese Sichtweise in schlaflosen Stunden in den Nächten neu vertiefen. Ich wanderte gleichsam durch das Gotteslob und habe dabei im Stillen gesungen. Besonders die Lob- und Danklieder, die Lieder des Vertrauens, Lieder, die Jesus und Maria zugedacht sind, kamen da in mir zum Klingen. In allem der Grundton der Dankbarkeit, der dann auch tagsüber dominierend blieb – ohne zu „beten ohne Unterlass“.

 

Auch Situationen im Alltag können so zum Gebet werden: unter der erfrischenden Dusche, beim Musizieren und Hören von Musik, bei einem Spaziergang, bei einer Autofahrt, in einem

Wartezimmer, selbst bei der Hausarbeit: „Gott ist auch zwischen den Kochtöpfen“ (Theresia von

Avila).

 

Wenn in diesem Sinn Leben zum Gebet wird, dann werden auch ausgesprochene Gebete intensiver, im Gottesdienst, im gemeinsamen und persönlichen Beten. Lassen wir uns von Maria, die alles in ihrem Herzen erwog, anleiten, unser Leben glaubend,

hoffend, liebend und dankbar in unserem Herzen zu erwägen.